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Das Hurenkind
In alten Kleidern und Schuhen zu klein mit zerschlissenen Sohlen voll Schmerzen und Pein So sah man es oft auf des Ortes Straßen, wo lachend die Kinder manch Stein nach ihm warfen! Hörte es wie ein Fenster, ging auf hielt es sich die Ohren zu und dachte nur "Lauf" es wollte die Beschimpfungen nicht hören wie sollte es sich dagegen auch wehren? Es konnt nicht begreifen, was die Leute da sprachen, dass die Mutter so schlecht sei und mit Männern tat schlafen, wie sollte es wissen was gut und was schlecht es war noch zu klein um zu sprechen von Recht. Das Kind wuchs heran und begann zu verstehn begann Dinge zu erkennen und so manches zu sehn, es waren die Dinge oft gar widerlich und es sagte sich laut, ich zerbrech' daran nicht. Es wurde zum Mädchen von Männern begehrt so mancher hätte sie gerne entehrt, denn etwas war für alle klar, dass es bestimmt leicht zu haben war --- der Apfel falle nicht weit vom Stamm wie oft hörte es, dass von manchem Mann. Es wurde erwachsen hat sich aufgerafft, sich seinen eigenen Weg geschafft, hat Erfolg gehabt und steht jetzt weit oben, hat Kinder geboren, Freunde, die es loben, und solche die liebevoll meinen Namen nennen, ob die mich wirklich richtig kennen???? Das Kind das war ich, nun bin ich eine Frau ich erinner' mich an alles noch sehr genau, die Narben auf der Seele die sind geblieben, hab manches mir von der Seele geschrieben und während ich schrieb da wurde mir klar, dass es egal ist von wem das Kind einst ich war. Was wir aus uns selber machen zählt, ob wir das Gute oder Böse gewählt! Ein Hurenkind so nannte man mich Doch sind die wirklich schlecht und böse frage ich? Und noch was fällt mir dazu ein, wer ohne Sünde ist ......der werfe ihn, den ersten Stein!
Urheberrecht Celine Rosenkind
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