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Die Buchstabenhexe

Im Wald in einem schiefen Häuschen
wohnt eine Hexe mit Rabe und Mäuschen
Sie sammelt nicht Kräuter, Kröten und Stein
nein bei ihr da müssen es Buchstaben sein

Die sammelt sie fleißig in allen Größen
ja Kinder sie kann sogar schreiben und lesen
Sie ist recht gebildet sehr klug und auch fein
nur denkt sie die Buchstaben gehören ihr allein.

Das das nicht lange so geht könnt ihr euch denken
es war viel zu eng in den Kisten und Schränken
So klagt sie dem Raben und auch den Mäuschen
es wird für uns zu eng in dem kleinen Häuschen.

Der Rabe der krächzt: "Lass die Buchstaben laufen
sie gehören in Bücher und die kann man dann kaufen.
Als Reime und Märchen, Lieder und Geschichten
zum lernen für alle , zum schreiben von Gedichten!"

Das sieht die Buchstabenhexe wirklich ein
und schickt die gefangenen Buchstaben heim.
Nun könnt ihr sie lernen von dem A bis zum Z
sagt Kinder ist die Buchstabenhexe nicht nett?

Urheberrecht Celine Rosenkind

mein zauberwald

Der Zauberwald

Oben am Berg, wo die Tannen stehen
ist ein  altes steinernes  Häuschen zu sehen!

 

Klopfst du bei Tag an die kleine Tür
keine Stimme ruft oder antwortet dir!
Nur in der Nacht,  kommt jemand heraus,
da knarrt die Tür von dem kleinen Haus.
Die Kätzchen miauen und huschen mit,
wenn die Hexe über die Schwelle tritt!
Neulich – es wurde dunkel schon fast
da hab hinterm Busch ich aufgepasst.
Oh Schreck, es hat mir richtig gegraut
es rauschte der Ginster und Heidekraut,
es knackte und raschelte sonderbar
da wusste ich, dass es die Hexe war.
Ich rannte wie der Wind, die Angst im Gesicht
und rief ganz laut – du kriegst mich nicht!
 

An der Schlucht, wo der kleine Bach entspringt
leise zwischen den Steinen plätschert und singt,
wo die Brombeerhecken klettern am Rand
die Wurzeln verschlungen im nassen Sand
da hausen die Zwerge tief drin im Stein
und irgendwo führt ein Tor dort hinein.
Als ich gerade vorbei dort lief
war mir`s, als ob ein Stimmchen mich rief.
Ich schaute mich um, da hockte es im Moos
mit roter Mütze, die war viel zu groß
und grauem Barte, so alt wie der Berg
ein richtiger niedlicher kleiner Zwerg.
 

Die Zwerge, die sind klug und auch schlau
sie können gut zaubern, das weiß ich genau!
Als ich mich heran schlich auf den Zehn
war husch kein Zwerg klein im Moos mehr zu sehn!
Steif und stumm nur und rot wie Blut
stand ein Pilz dort alleine mit rotem Hut.
Nun war der Spaß mir dann doch zu dumm
ich lief und drehte mich nicht wieder um!
Ein Vogel der auf dem Baum noch saß,
kreischte mir hinterher, ich weiß nicht was.
Ein Hase schaut aus dem Gras hervor
machte freundlich ein Männchen mir vor
so manches Tier schaute aus dem Waldgrün heraus
ich hat das Gefühl, alle lachten mich aus
denn keiner konnte meine Angst verstehen
dabei habe ich doch zum ersten mal eine Hexe gesehen.

Angelehnt ein uralt Gedicht ohne bekannten Verfasser in die heutige Zeit abgewandelt von © Celine Rosenkind

 

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