|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Die Buchstabenhexe
Im Wald in einem schiefen Häuschen wohnt eine Hexe mit Rabe und Mäuschen Sie sammelt nicht Kräuter, Kröten und Stein nein bei ihr da müssen es Buchstaben sein
Die sammelt sie fleißig in allen Größen ja Kinder sie kann sogar schreiben und lesen Sie ist recht gebildet sehr klug und auch fein nur denkt sie die Buchstaben gehören ihr allein.
Das das nicht lange so geht könnt ihr euch denken es war viel zu eng in den Kisten und Schränken So klagt sie dem Raben und auch den Mäuschen es wird für uns zu eng in dem kleinen Häuschen.
Der Rabe der krächzt: "Lass die Buchstaben laufen sie gehören in Bücher und die kann man dann kaufen. Als Reime und Märchen, Lieder und Geschichten zum lernen für alle , zum schreiben von Gedichten!"
Das sieht die Buchstabenhexe wirklich ein und schickt die gefangenen Buchstaben heim. Nun könnt ihr sie lernen von dem A bis zum Z sagt Kinder ist die Buchstabenhexe nicht nett?
Urheberrecht Celine Rosenkind
|
|
|
|
 |
|
|
Der Zauberwald
Oben am Berg, wo die Tannen stehen ist ein altes steinernes Häuschen zu sehen!
|
|
|
|
Klopfst du bei Tag an die kleine Tür keine Stimme ruft oder antwortet dir! Nur in der Nacht, kommt jemand heraus, da knarrt die Tür von dem kleinen Haus. Die Kätzchen miauen und huschen mit, wenn die Hexe über die Schwelle tritt! Neulich – es wurde dunkel schon fast da hab hinterm Busch ich aufgepasst. Oh Schreck, es hat mir richtig gegraut es rauschte der Ginster und Heidekraut, es knackte und raschelte sonderbar da wusste ich, dass es die Hexe war. Ich rannte wie der Wind, die Angst im Gesicht und rief ganz laut – du kriegst mich nicht!
|
|
|
|
An der Schlucht, wo der kleine Bach entspringt leise zwischen den Steinen plätschert und singt, wo die Brombeerhecken klettern am Rand die Wurzeln verschlungen im nassen Sand da hausen die Zwerge tief drin im Stein und irgendwo führt ein Tor dort hinein. Als ich gerade vorbei dort lief war mir`s, als ob ein Stimmchen mich rief. Ich schaute mich um, da hockte es im Moos mit roter Mütze, die war viel zu groß und grauem Barte, so alt wie der Berg ein richtiger niedlicher kleiner Zwerg.
|
|
|
|
Die Zwerge, die sind klug und auch schlau sie können gut zaubern, das weiß ich genau! Als ich mich heran schlich auf den Zehn war husch kein Zwerg klein im Moos mehr zu sehn! Steif und stumm nur und rot wie Blut stand ein Pilz dort alleine mit rotem Hut. Nun war der Spaß mir dann doch zu dumm ich lief und drehte mich nicht wieder um! Ein Vogel der auf dem Baum noch saß, kreischte mir hinterher, ich weiß nicht was. Ein Hase schaut aus dem Gras hervor machte freundlich ein Männchen mir vor so manches Tier schaute aus dem Waldgrün heraus ich hat das Gefühl, alle lachten mich aus denn keiner konnte meine Angst verstehen dabei habe ich doch zum ersten mal eine Hexe gesehen.
Angelehnt ein uralt Gedicht ohne bekannten Verfasser in die heutige Zeit abgewandelt von © Celine Rosenkind
|
|
|
|
 |
|
|
|